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SG-38 Fliegen auf der Wasserkuppe am 19 & 20 September 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Christian Schober   
Freitag, 23. Oktober 2009
Als wir letztes Jahr nach dem SG-38 Wochenende der Wasserkuppe den Rücken zugekehrt hatten, stand für uns schon fest: Wir werden wiederkommen!

Diese Drohung machten wir natürlich wahr...

 

 


...und so sammelten sich am frühen Samstagmorgen, den 19.9.09, acht flugbegeisterte Mannheimer um sich auf den Weg zur Wasserkuppe zu machen.
Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir die Wiege des Segelflugs und trafen sogleich auf die Gruppe aus Magdeburg, mit denen wir zusammen das SG-Fliegen bestreiten sollten.
Nach einem kurzen Briefing durch unseren Fluglehrer Josef aus Wels/Österreich, räumten wir den SG-38 aus der Halle und zogen ihn an den Hang.

 

                            


Josef erläuterte uns noch einmal kurz die Besonderheiten des Gummiseilstarts und flog uns dann einen Start vor. Anschließend wurden wir schon auf den SG losgelassen.
Doch nach ein paar Starts drehte der Wind immer mehr, so dass wir nun Rückenwind hatten. So packten wir ein und der SG samt Gefolge (das Gummiseil wollte getragen werden…) wurden auf den gegenüberliegenden Weltenseglerhang verfrachtet.


 

Dort war es allerdings auch nicht besser. Also wanderten wir an den „Idiotenhügel“, der leider nur ein geringes Gefälle hat. So wurden aus den 25-Sekunden langen „Flügen“ 12-Sekunden lange „Hüpfer“. Man munkelt dass manche gar nicht erst abhoben sondern nur auf der Kufe rutschten… ;-)
Doch mit der Devise „Lieber hier fliegen als gar nicht fliegen“ zogen wir mit vollem Einsatz weiterhin am Gummiseil.
Aber der Wind hörte einfach nicht auf uns zu ärgern, auch hier bekamen wir immer mehr Rückenwind. So packten wir wieder ein und wanderten wieder an den ersten Hang.
Da dieses ständige „Umziehen“ insgesamt fast eineinhalb Stunden in Anspruch nahm, trübte sich bei einigen die Stimmung etwas. Diese stieg aber sofort auf den Höhepunkt des Tages, wenn sie nun endlich selber auf dem SG Platz nehmen konnten :-)
Obwohl nicht alles rund lief, konnte am Abend jeder zwei Starts in seinem Flugbuch eintragen.
Gemütlich ließen wir nach dem Einräumen den Tag noch in der Rhöngeiststube ausklingen. 

 

                            

 

Am Sonntagmorgen klingelte der Wecker viel zu früh, doch um neun Uhr war schon das Briefing angesetzt.
Nach dem Ausräumen zogen wir gleich an den Weltenseglerhang. Der Wind machte uns diesmal keine Probleme, da er quasi nicht vorhanden war.
Nach dem ersten Durchgang beschlossen wir schon einzuräumen, da viele noch das Segelflugmuseum besichtigen wollten und die Magdeburger eine etwas längere Heimfahrt vor sich hatten.
So liefen wir Mannheimer durch das Museum und bewunderten die ausgestellten Oldtimer und Raritäten.

Als Fazit lässt sich sagen, dass es jedem eine Menge Spaß gemacht und wir werden natürlich wiederkommen… ;-)

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 25. Oktober 2009 )