Flugbetrieb

Flugbetriebszeiten

Unser regulärer Flugbetrieb findet von Mitte März bis Mitte Oktober an Samstagen, Sonn- & Feiertagen jeweils ab 9:30 Uhr statt. Hier sind je ein Startleiter, ein Windenfahrer, ein Fluglehrer und meistens auch ein Schlepppilot eingeteilt. Zusammen stellen sie einen reibungslosen Ablauf des Flugbetriebs sicher.

Unabhängig davon steht es fertig ausgebildeten Piloten frei, jederzeit auch unter der Woche selbst Flugbetrieb zu organisieren.

 

Unser Highlight: Zwei Schichten im Flugbetrieb

Wir bieten eine Flugbetriebsorganisation der besonderen Art, indem wir den Tag in zwei Hälften einteilen. Somit hat man bei uns die Möglichkeit, wahlweise von 09:30 bis 14:30 Uhr oder von 14:30 Uhr bis abends am Flugbetrieb teilzunehmen. Daran orientieren sich auch die Dienste für Startleiter, Windenfahrer und Fluglehrer. Eine ganztägige, durchgehende Teilnahme am Flugbetrieb ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

Diese Art des „Halbtagssegelfliegens“ ist besonders für Piloten mit Familie oder anderen Verpflichtungen am Wochenende interessant. Es erlaubt ihnen, ihr Hobby voll auszuschöpfen, ohne ihr ganzes Wochenende dafür aufwenden zu müssen.

 

Startarten

Der Windenstart
Das Segelflugzeug wird von einer stationär am Boden stehenden Seilwinde durch ein rund 800m langes Seil in die Luft gezogen. Je nach Windverhältnissen erreichen wir dabei Ausklinkhöhen von 200m bis 400m über Grund. Windenbetrieb gibt es bei uns durchgängig bei eingeteiltem Flugbetrieb am Wochenende sowie an Feiertagen. Ein Windenstart ist günstig und gerade in der Schulung ein elementarer Bestandteil, da die Flugschüler so schnell auf ihre benötigten Starts und Landungen kommen.

   

 

Der F-Schlepp
Das Segelflugzeug wird von einem Motorflugzeug oder einem Motorsegler an einem ca. 50m langen Seil in die Luft gezogen. Die Ausklinkhöhe und der Ort können genau bestimmt werden. Üblich sind bei uns ca. 800m bis 1000m über Grund einige Kilometer vom Flugplatz entfernt. Zum F-Schlepp werden weitaus weniger Helfer benötigt, daher eignet sich diese Startart auch für Flüge abseits des regulären Betriebs. Zudem ist es durch die höhere Ausgangshöhe einfacher, die Thermik aufzuspüren. Daher ist bei schwierigeren Thermik-Verhältnissen in der Umgebung der etwas teurere F-Schlepp oft die bessere Wahl.



 

Der Eigenstart
Eigenstartfähige Segelflugzeuge mit Klapptriebwerk können am City-Airport Mannheim zwischen der 800m langen Graspiste und der 1000m langen Asphaltpiste wählen und ohne fremde Hilfe direkt von unseren Hallen aus dorthin rollen. Viele der privaten Segelflugzeuge am Flugplatz sind mit einem Motor ausgerüstet.